Musikverein Schömberg e.V.MVS || Termine | Do, 23.11.2017, 14.30 Uhr


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Samstag, 20. April 2013

 19.30 Uhr :: Wichtiger Termin. Jahreskonzert 2013

Jahreskonzert 2013: „Andere Länder, andere Sitten“

Unser Konzert des Jahres

Nur knapp zweieinhalb Monate nach unserem Winter-Kaffee-Konzert in Langenbrand, haben wir am vorherigen Samstag nun ganz offiziell den Frühjahr eingeläutet, nein, eingespielt — mit unserem Frühjahrskonzert 2013! Präsentierten sich im Februar vor allem unsere Nachwuchskünstler von ihrer musikalischsten Seite, so konnte diesmal das Blasorchester auf den Brettern, die die Welt bedeuten ­— auf der Bühne des Schömberger Kurhauses — das zu Gehör bringen, wofür es in den letzten Wochen geprobt hatte, darunter während eines Probewochenendes in der Jugendherberge Freudenstadt. Zumindest bestritten wir die ersten und die abschließenden Stücke des Konzertabends, während das Junior- und Jugendorchester nach der Pause ihr Können präsentierten — und Lisa, die den zweiten Teil mit ihrer Blockflöte eingeleitet hatte.

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… Du wirst Augen machen …

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 Dirigent erwingutmann Erwin Gutmann  entführte das Publikum zu Beginn gleich mal nach Atlanta in das Jahr 1996. Atlanta ‘96 hieß das Eröffnungsstück, das zurückerinnern sollte an die damaligen Olympischen Spiele. Wer sich danach wieder an einen gewissen Frank Busemann erinnerte, so hatten wir es tatsächlich geschafft, mit diesem Stück den damaligen olympischen Geist aufleben zu lassen.

Danach ging’s hoch hinaus, auf den Nanga Parbat. Ein Stück, das dem, hmm, Wikipedia nennt es „Schicksalsberg der Deutschen“ gewidmet ist. Doch keine Sorge, wir kamen nicht nur gesund oben an, sondern auch wieder munter runter. Außerdem wartete gleich danach der sonnige Süden auf uns und unsere Zuhörer. Im sonnigen Süden, dort, wo es der Tuba von  frankkalb Frank Kalb  wohl etwas zu warm geworden war und er statt dessen den Solopart von Lea an den Kastagnetten übernommen hatte. Denn  leabinder Lea Binder , die erst beim Winter-Kaffee-Konzert am Schlagwerk debütierte, hatte vor unserem Jahreskonzert so sehr geübt, dass sie kurzfristig wegen einer Tendovaginitis (na ja, Wikipedia…) nicht mitwirken konnte und somit die Zuschauer leider mit dem Handwerk einer durch und durch männlichen, zumindest männlich besetzten Schlagzeugerriege vorlieb nehmen mussten (bestimmt kein schöner Anblick, falls ich mich mal ausnahmsweise einzig & allein auf mich beziehen darf ;-)).

Doch vielleicht entschädigte ja das nächste Stück, Nessaja. Denn es entführte das Publikum in die große Märchenwelt des kleinen Drachens Tabaluga, der auf seiner Reise durch das Erwachsenwerden auf Nessaja traf. Eine uralte Schildkröte, die einfach nicht erwachsen werden will. Wir Musiker — ob jung oder älter — durften also endlich mal wieder Kind sein, wenn auch nur für 2 Minuten und 47 Sekunden. Dann war die Märchenstunde bereits wieder zu Ende. Und somit nahm der Anfang unseres ersten Solostücks an diesem Abend seinen Lauf. Unser  Vorstand juergenmisztl Jürgen Misztl  hatte nicht nur durch den Abend geführt, sondern in der Arie Nessun Dorma auch den Gesangspart übernommen. Er konnte sich wirklich hören lassen! Und sicherlich hätte er sich auch im nächsten Stück wiedergefunden. Es trug den passenden Namen Gentlemen of Music. Wobei hier vielleicht Tom und Neil gemeint sein könnten, deren Hits wie Delilah oder Song Sung Blue zum Mitsummen einluden. Und wenn vor der zu kleinen Bühne nicht die Podeste für uns Musiker aufgestellt gewesen wären, sicherlich auch zum Mittanzen!

Dort, auf einem der vordersten Podeste, hatte danach  josephlapeta Joseph Lapeta  Stellung genommen. Ja, Lapeta mit Nachnamen, nur einer von dreien, die im Musikverein fest verwurzelt sind und als „der erste von den beiden ersten“ eine riesige Portion Musikalität mitbekommen hatte. So riesig, dass es für ihn geradezu ein Klacks war, es gleich mit der gesamten Kapelle aufzunehmen. Erinnerung an Zirkus Renz heißt das Stück, das ein jeder Marimbaphonist nur dann im Repertoire haben sollte, wenn seine Finger flink genug sind. Und Joseph war bei seinem Wirbelwind auf den Holzstäben derart flink unterwegs (im Straßenverkehr, schneller als jeder Benz, wäre er mehrfach geblitzt worden und hätte daraufhin die Polizei abgehängt), dass Erwins Unterhaltungsorchester seine liebe Mühe hatte, nicht auf der Strecke zu bleiben. Doch im Ziel waren beide wieder glücklich vereint. Dies hatte sich aufs Publikum übertragen mit der Folge einer Zugabe!

Doch bevor wir unsere Gäste in die Pause entließen, durfte  Jürgen Misztl mehrere Musiker für ihre langjährige Treue und Mitgliedschaft ehren. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe [unseres Gemeindeblatts und demnächst jetzt auch hier]!

Nach der Pause ging’s sogleich wieder weiter. Mit der jüngsten Musikerin am heutigen Abend: Lisa an der Blockflöte! Wow, vor so vielen Leuten ganz alleine zwei Stücke zu spielen, „nur“ begleitet von  evariexinger Eva Riexinger  — ganz herzlichen Glückwunsch, Lea!

Danach wurde die Bühne etwas voller. Zuerst besetzt von unserer Juniorkapelle — wer sie mit dem Stück Born this Way gehört & gesehen hat, der darf Lady Gaga getrost vergessen! —, daraufhin von der Jugendkapelle — die mit ihrer Interpretation von Rolling in the Deep wiederum eine gewisse Adele vergessen ließ — und danach vereint, um gemeinsam Mamma Mia vorzutragen, also von Agnetha, Björn, Benny und Anni. Wer kennt sie nicht?

Schließlich durfte sich noch einmal das Blasorchester von seiner grünsten Seite zeigen. So grün wie unsere, wie ich finde, farblich sehr trendigen Uniformen. Somit hätten wir wahrscheinlich auch sehr gut nach New York gepasst. Doch leider fehlte uns für das dortige Probewochenende ein bisschen Kleingeld und wir konnten uns dorthin nur auf eine musikalische Reise begeben, mit dem entsprechenden Stück Ich war noch niemals in New York.

Und das Zweite, das ein jeder Musiker einmal in seinem Leben tunlichst tun sollte? Na klar, einmal Rolling Stones und zurück! Wir huldigten dieser ganz und gar nicht Rentner-Band in einer Zusammenstellung ihrer bekannten Songs wie beispielsweise „Get off of my Cloud“ oder „You can’t always get what you want“ — wie recht Mick, Keith & Co. heutzutage immer noch haben. Doch wir wollten ja nur gute Laune verbreiten und dies wiederum von unserem Publikum zurückbekommen! Und das ist uns auch mit dem nächsten Stück gelungen. Statt Mick und Keith, hießen die beiden Blues Brothers Jake und Elwood. Besser bekannt als die beiden Herren mit den schwarzen Sonnenbrillen und der Kopfbedeckung. Dies war auch das Stichwort für Erwins Bluesorchester, sich bei diesem Stück entsprechend zu bekleiden. Und für  Frank &  Fidde das Stichwort, so kräftig auf ihre Tuben zu drücken, dass die erwähnten Bretter unter den Füßen vibrierten…

Zum Abschluss unseres unterhaltsamen Konzerts ging es wieder zurück in heimatlichere Gefilde, mit ‘nem Gruß an die Hoch- und Deutschmeister und der Gesangseinlage im Bozner Bergsteiger – Marsch als Zugabe.

Somit ging auch dieser schönste Abend irgendwann zu Ende — ein „End“, das auch deswegen von Anfang an so „Happy“ ausfiel, weil wir mit unserer Klarinettistin  christineschuber Christine Schuber  eine Wortkünstlerin unter uns haben, die unseren genannten Stücken äußerst amüsante Einleitungsworte mit auf den Weg gab. Teils sogar zweisprachig, jedoch ohne Untertitel…

Deshalb zum Abschluss dieses kleinen Konzertberichts eine kleine Kostprobe:

Auf dem Xylophon werden sie nun hören, lassen sie mich es schwören,
Er ist ein Meister auf seinem Instrument, Kompetent und wahrlich exzellent,
 Joseph Lapeta unser Solist, Er bleibt und ist ein Genie, ich gebe hier die Garantie,
Wenn er nun spielt — Zirkus Renz — so schnell wie ein Mercedes Benz.

Wie schnell Josephs Benz unterwegs war? — Sauschnell! Deshalb, schnell zu www.mv-schoemberg.de! [Ach so, Du bist ja bereits hier… sehr schnell!]

Bescheuert, wieso wurden in unserem Bürgerfreund die fetten Auszeichnungen nicht übernommen, so dass man die Stückbezeichnungen auch als solche erkannt hätte? Immer das selbe. Die Sauarbeit wird nicht belohnt.

Junior- & Jugend und Blasorchester!

Oben Erwins Bluesorchester bei ihrer Interpretation der Blues Brothers. Unten das Junior- und Jugendorchester, ebenfalls geleitet von unserem Dirigenten  Erwin Gutmann. Übrigens vielen Dank an Herrn Eschwey für die Überlassung seiner Fotos! Der MVSekt ist bereits kaltgestellt!

 

Jürgen & Joseph!

Links  Jürgen Misztl als Tenor, rechts  Joseph Lapeta am Marimbaphon. Auf diesem Bild vereint. Doch in Wirklichkeit gaben beide Solisten ihr eigenes Solo. Jürgen in „Nessun Dorma“, Joseph bei „Erinnerung an Zirkus Renz“ so schnell wie ein Benz!

 

 

Konzertprogramm

Blasorchester:  
Atlanta Wim Laseroms
Nanga Parbat Michael Geisler
Im Sonnigen Süden Arr: Franz Bummerl
Nessaja (aus Tabaluga) Arr. Gäble
Nessun Dorma (Tenor:  juergenmisztl Jürgen Misztl ) Puccini/Beringen
Gentlemen of Music Arr. Eric Morena
Erinnerung an Zirkus Renz (Solist:  josephlapeta Joseph Lapeta ) Peter/Gruner
Ehrungen  
Teil 1: netto 33 min (zzgl. Ehrungen)  
   

— Pause —

 
   
Flötenkind Lisa  
   
Juniorkapelle:  
Born this Way (Lady Gaga), Arr. Vinson
   
Jugendkapelle:  
Rolling in the Deep Arr. Kazik
   
Junior- & Jugendkapelle:  
Mamma Mia  
   
Blasorchester:  
Ich war noch niemals in New York Kunze/Jürgens
The Rolling Stones: A World Tour Arr. Ken Dye
The Blues Brothers‘ Revue Arr. Jay Bocook
Gruß an die Hoch- und Deutschmeister (Marschfolge) Arr. Franz Bummerl
Bozner Bergsteiger – Marsch  
   
Teil 2: netto 41 min  

 


 

Label für Video-DVD Label für Audio-CD

 

Bereits um 18 Uhr treffen "wir Musiker uns" zum Anspielprobe — um uns eineinhalb Stunden später nicht selbst ins nasse Wasser stürzen zu müssen.

Saalöffnung um 19 Uhr, ehe es kurz darauf losgeht, um 19.30 Uhr!

Interne Zusatzinformation. Klick: zum internen Bereich. MV-interne Anmerkung vorhanden. Anmelden, um sie anzuzeigen!

Anmerkung

Antwort #1 #1Reiner • Mi, 08.05.2013 • 15.11 Uhr:
Durch die DVD habe ich endlich auch mal gesehen, was der Beamer während des Konzertes untermalt hatte..... :-) Conni

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