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Sonntag, 11. Juli 2004

11.00 Uhr :: Brunnenfest Bieselsberg



<strong>Wo sind wir?</strong>


Bild 2 von 5:
Wo sind wir?
Bieselsberg ist doch immer wieder eine Reise wert. Zumindest einmal im Jahr. Nämlich dann, wenn dort das legendäre und weit über seine Ortsgrenzen hinaus bekannte Brunnenfest stattfindet. So auch am vergangenen Sonntag. Alle Jahre wieder — in diesem Jahr zum achtzehnten Mal – wird es vom Gesangverein "Freundschaft" Bieselsberg veranstaltet und alle Jahre wieder – wie viele dürften es inzwischen sein? – dürfen wir die "Gastfreundschaft" Bieselsberg genießen. Genießen bedeutet natürlich zuerst das Vergnügen, dann die Arbeit. Und diesmal durfte sich Royner ganz allein vergnügen, nämlich am Schlagzeug. Denn er wurde ausnahmsweise von seinem treulosen  Kolleschen im Stich gelassen. Diesmal musste er also nicht nur den Schlagzeugschlepp allein bewerkstelligen, sondern auch die vielen Noten ganz allein durch seine unnachahmliche Improvisationskunst ersetzen.
../termine/bilder_separat/klein/brunnenfest_coll_g_11.07.04.jpgAber dies war natürlich weder ein Hals- und auch kein Beinbruch — für beide. Da nämlich  seine Frau (also natürlich die des anwesenden Schlagzeugers) ebenfalls mitspielt, "musste" Sohn Joseph natürlich auch mitspielen. Und was lag da näher, als die Große Trommel im wahrsten Sinne des Wortes in Beschlag zu nehmen. Früh übt sich, wer einmal genau so groß & gut werden will wie sein Papi.
Schließlich, nach geschlagenen zwei Stunden, durfte Joseph auch den Schlusspunkt unter unseren Auftritt mit einem gewaltigen Schlussschlag setzen. Welches Stück war dazu geeigneter als die "Slavonicka Polka"? — Keines. Und mit dem vollen und vor allem rechtzeitigen Einsatz seines Papas ("Jeeeetzt!!") kam er dann auch: der Schlag, der das Festzelt beinahe zum Einsturz gebracht hätte.
Doch das Brunnenfest wäre nicht das Brunnenfest, wenn nach diesem Vergnügen nicht auch die Arbeit auf uns wartete: wir wurden auch diesmal wieder mit einem geschmackvollen Essen für unseren Einsatz belohnt. Und selbst der, der erst kurz vor knapp kam und dies auch noch in der falschen Uniform, bekam ebenfalls seine Pommes mit Kartoffelsalat oder umgekehrt ab. Deshalb: Danke!
Keine Frage, wir kommen wieder. Und nächstes Jahr natürlich mit 3 Schlagzeugern...

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18.00 Uhr :: Auftritt im BFW Schömberg

40 Jahre BFW: http://www.bfw-schoemberg.deneues Fenster

Nachdem wir also schon am Vormittag zwei Stunden lang zur Unterhaltung aufspielen durften, durften wir Abends gleich nochmals ran. Das 40 Jahre junge Berufsförderungswerk hatte geladen und wir spielten in einem riesengroßen Festzelt fast exakt 3 x 40 lange Minuten. Während sich der eine  Tuba-Spieler gegen den „ fidelen Bassisten“ auswechseln ließ und das Schlagzeug-Duo auf ein Trio anwuchs, bekam unser Halb-Flügelhornist und Halb-Trompeter Verstärkung an seine Seite gesetzt mit einem ganzen Flügelhornistenneues Fenster, der übrigens seinem Namen alle Ehre macht. Ähnlich wie der dritte  Schlagzeuger von heute Vormittag, der kurz vor Schluss kam, aber dafür bis ganz zum Schluss blieb (Stichworte: Pommes und Kartoffelsalat), so hatte auch dieser die „falsche“ Uniform an. Denn er kam direkt von einem Konzert des Musikvereins, der vorige Woche bei unserem Weißwurst-Frühschoppen seine Schömberg-Premiere feiern durfte, also vom MV Bad Teinach - Zavelstein (Sie waren doch dabei, oder?). Als Belohnung dafür, dass er die geschätzten 100 m Höhenunterschied auf sich nahm, nur um mindestens einmal bei uns mitzuspielen, kam natürlich auch er in den Gaumengenuss eines Gutscheins, um Leib & Seele zusammen zu halten oder wieder zusammen zu bekommen — das Abendessen war gerettet ...
Doch bis es so weit, so gut war, mussten wir ja erst noch mindestens das halbe Zelt beschallen. Doch natürlich kein Problem, schließlich war ja auch wieder der kleine Joseph an der Großen Trommel mit von der Partie, natürlich mindestens ebenso schlagkräftig und percussionmäßig unterstützt von seinem Herrn  Papa.
Und so kam es, dass wir nach unzählbaren Tusch’s und Titeln diesen auftrittsvollen Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen konnten. Schließlich kommt der nächste zweistündige Auftritt bestimmt — beim Lindenplatzfest am 24. Juli ab 15 Uhr. Herzliche Einladung!

PS: Beide Berichte erschienen auch in unserem Bürgerfreund am 16.07.2004.

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