Musikverein Schömberg e.V.MVS || Termine | Sa, 25.11.2017, 10.10 Uhr


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Sonntag, 09. Januar 2011

09.31 Uhr :: Ausflug!

Erwin & Frau sei Dank... konnten wir handgemachtes Brot und handgegrillte Wurst und handgebratenes Fleisch und handgebackenen Flammkuchen und handvollendeten Hefezopf genießen, bei ihm zu Hause, — nein, außer Haus! Vor seinem Haus! Und das alles für nur 2,70 Euro. Reine Fahrtkosten wohlgemerkt :)

Einfach gut, Mann!

Statt Weihnachtsfeier oder einer ähnlichen Feier am Ende eines Jahres, hat sich beim Musikverein die Neujahrswanderung zur Tradition entwickelt. Diesmal ging es am Sonntag, den 9. Januar 2011, nach Schützingen bei Illingen bei Vaihingen, ca. 40 km von Schömberg entfernt. Wieso ausgerechnet Schützingen? Weil unser Dirigent dort wohnt. Sein Name: Gutmann. Erwin Gutmann. Und sein Name ist Programm. Siehe nachfolgend.


Wir — 25 Musiker einschließlich Familie & Freunde sowie Lena — machten uns in aller Frühe auf per Bus nach Neuenbürg und per Bahn weiter nach Illingen. Dort angekommen stiegen wir auf Pedes um, schnürten also unsere Wanderstiefel, um die letzte Etappe zum sechs Kilometer entfernten Heimatort unseres Dirigenten gestiefelten Schrittes zu bewältigen. Die unerwartet milde Temperatur führte uns dabei nicht in Verschwitzung. Auch vom Regen spürten wir keinen Tropfen, wenn auch der Untergrund teils etwas aufgeweicht und an manchen Stellen vereist war.


So gelangten wir also durch Wälder und Auen nach Schützingen. Bei Haus Nummer 10 angelangt, hatten wir jedoch nicht mit einem solchen Empfang gerechnet. Es gab nämlich keinen. Also marschierten wir einfach weiter, hinterm Haus durch den Schuppen hindurch — und kamen mitten im Schlaraffenland zum Staunen!


Erwin Gutmann war gerade mit Ulla dabei, aus seinem selbst gezimmerten Holzbackofen ein knappes Dutzend (!) Brote zu entnehmen. Verführerisch duftend und frisch gebacken, aber noch viel zu heiß, um direkt hineinzubeißen. Doch nach einer kurzen Abkühlungszeit wanderten (zur Erinnerung: Neujahrswanderung!) im Laufe des Nachmittags mindestens drei (!) Laib Brot in unsere Leiber — Brot, das die Butter zum Schmelzen brachte!


Auf einer Feuerstelle nebenan konnten wir zusätzlich sein spendiertes Grillgut aufheizen und genießen. Oder wir machten uns über die Würste und Steaks her, die Erwin Gutmann himself auf einem Gasgrill zubereitete, ebenfalls von ihm gesponsert! Auch an Getränken ließ er es uns nicht mangeln. Deshalb an dieser Stelle ein erstes ganz großes Dankeschön für all die Kosten & Mühen!


Doch weiter in der Speisekarte. Ebenfalls bereits ofenfertig vorbereitet warteten zwei große Bleche mit Flammkuchen darauf, ebenfalls in den Holzbackofen zu wandern und anschließend weiter in unsere Mägen. Wessen Magen daraufhin immer noch nicht voll bedient war, der musste sich nur eine kurze Zeit gedulden — bis nämlich der riesige Hefezopf dran und im Ofen drin war. Ok, er gab selbst zu, dass er ihn kein zweites Mal hätte hineinschieben sollen. Doch mit heißem Kaffee war auch dieser warme Hefezopf ein Genuss — „Das Märchen vom Schlauraffenlandneues Fenster“ muss also neu geschrieben werden!


Zwischendurch regnete immer wieder mal. Doch kein Problem. Wir hatten eine Decke über unserem Kopf. Also eine Holzdecke. Und falls uns diese nicht geschützt hätte, wir hätten nur eine der Türen öffnen müssen, die direkt zum Speicher seines Stalls führten…


Nach einer solchen Tafelrunde war natürlich an eine Rückwanderung nicht mehr zu denken. Doch auch hier hatte unser Dirigent die passende Antwort parat: der „Erwin-Express“ stand vor der Tür! Ein LKW, der zu einem Wohnwagen — ach was, Wohntruck! — umgebaut war, natürlich ebenfalls mit seiner eigenen Hände Arbeit! Und somit brauchte Erwin Gutmann in seiner neuen Rolle als Chauffeur lediglich zweimal zum Illinger Bahnhof zu kurven, um uns „Wanderer“ dort pünktlich und wohlbehalten abzuliefern.


Somit waren wir gegen 18 Uhr wieder zurück in Schömberg. Dort, wo am Mittwoch darauf der musikalische Alltag einkehren würde, mit unserer Musikprobe um 19.30 Uhr in der Ludwig-Uhland-Schule. Alles wie gehabt. Nur mit dem Unterschied, dass wir nun wissen: Schlaraffenland gibt es wirklich!


Somit noch einmal ein ganz großes Dankeschön an unseren Dirigenten für diese kulinarische Überraschung und für den einmaligen Transportservice! Und natürlich ebenfalls ein großes Dankeschön an unsere Musiker  Jeroen und  Reiner, die diesen märchenhaften Ausflug organisiert und ermöglicht hatten!



<strong>Begrüßungsbrot</strong>

Bild 1 von 7:
Begrüßungsbrot
Was für ein Timing. Kaum waren wir da, war auch schon das Brot gar...

3 Anmerkungen in der
Galerie vorhanden!

Brotbackcollage

Der Einladungsbrief. Im schönsten Holländerdeutsch :-)

Einladung zur Neujahrswanderung 2011

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