Musikverein Schömberg e.V.MVS || Termine | Di, 21.11.2017, 00.16 Uhr


Winter-Kaffee-Konzert 2013

Das war unser Winter-Kaffee-Konzert 2013!

Das Wichtigste zu Allererst: ein herzliches Dankeschön an alle Kuchenbäcker und an alle Helfer vor, hinter und in den Kulissen, die unser diesjähriges Winter-Kaffee-Konzert am vergangenen Sonntag in Langenbrand wieder zu einem allerfeinsten Genuss erster Sahne werden ließen! Oder hätte der ein oder die andere Besucherin neben Sahnekuchen auch noch Sahne für den Kuchen gewollt? Lassen Sie es uns wissen und wir werden dieses i-Tüpfelchen im nächsten Jahr mit einem Sahneklecks versehen!

Überhaupt kein Klacks war das, was die Flötenkinder, die Junior- & Jugendkapelle sowie das Blasorchester — damit sind die wenig älteren Musiker gemeint — auf die Bühne gezaubert und den berühmten ein oder die andere Besucherin vielleicht auch ein- oder das andere Mal verzaubert hatten. Und mittendrin, inmitten des Nachmittags, bevor zum Abschluss alle jungen und älteren Musiker zusammen auf — und ob der Masse — neben der Bühne Platz nahmen, das Schwarzwaldorchester Schömberg. Hatten wir im vorherigen Jahr noch den Musikverein Bad Liebenzell - Beinberg mit seiner Jugendkapelle zu Gast, so brillierten diesmal unsere Musikerkollegen an den schwarzen und weißen Tasten ihrer Akkordeons, also unter anderem.

Doch den Anfang machte das Blasorchester mit zwei Märschen, einer Polka und einem Stück mit dem geheimnisvollen Namen „Dragons Fly on the Winds of Time“. Welches Geheimnis sich darin verbirgt? Sehen & hören Sie selbst: www.mv-schoemberg.de/wkk2013 [Du bist bereits hier!] — auch alle anderen Geheimnisse unseres Winter-Kaffee-Konzerts können Sie dort den Videoaufnahmen entlocken. Außerdem mitansehen & -hören, wie  Klaus,  Udo,  Nils und  Ralph an ihren Baritonen bzw. Tenorhörnern die Alpen zum Erklingen brachten („Alpenklang“), gefühlvoll unterstützt von  Lea — jung, rothaarig und das allererste Mädchen am Musikverein Schömberger Schlagzeug! — an ihrem Soloinstrument. Und Sie können sich in den Aufnahmen davon überzeugen, wie Leas mindestens genauso junger Schlagzeugkollege  Joseph in unserem Solo die Trommel zum Marschieren brachte („Der Solotrommlermarsch“)!

Danach wurde es leise im Saal. Denn  Saskia Ackermann hatte mit den kleinen Flötenkindern ihren großen Auftritt. Das war bestimmt eine aufregende Sache! Und wenn sie weiterhin so fleißig üben, wird sich die Juniorkapelle sicherlich bald über fleißigen Nachwuchs freuen können. Sie, unsere Junioren, hatten daraufhin ihren genauso großen Auftritt, teils zusammen mit der Jugendkapelle, die aus etwas fortgeschritteneren Musikern besteht. Beide werden übrigens ebenfalls geleitet von unserem Dirigenten  Erwin Gutmann. Doch ehe sich alle drei Gruppen nach dem Auftritt des Akkordeonorchesters zu einer starken Truppe formieren würden, um das Finale Furioso einzuleiten, zeigte Kristina Bard, zu was Schule alles gut sein kann — statt grauer Theorie schwarze Noten, die von ihren Schülern der Bläserklasse bunt vorgetragen wurden! Dass zwischen der der Ludwig-Uhland-Schule und dem Musikverein eine enge Kooperation besteht, konnten die Zuschauer übrigens daran erkennen, dass viel der Schüler auch in der Junior- oder Jugendkapelle mitspielen. Und ganz nebenbei auch umgekehrt.

Nach so viel Blasmusik sorgte — Vorsicht, langer Name! — das Schwarzwaldakkordeonorchester für neue Akkorde unter den Klängen, also für erfrischende Abwechslung. Beginnend mit einem Bossa Nova, der an allem Schuld ist, über einen Musettewalzer namens Sandrine, der den Akkordeons ihren charakteristischen Klang entlockte, bis hin zum letzten Stück, das schlicht, aber lautstark „Zugabe“ gerufen wurde, zeigte Dirigent Kurt Rentschler, das man mit einer Hand nicht nur den Takt, sondern mit der anderen (am Keyboard) zugleich auch den Bass angeben konnte.

Den furiosen Schlusspunkt — nein, vier davon ...! — setzten nach und nach alle Blas- und Schlagmusiker des Musikvereins, so dass ihnen von Stück zu Stück die Bühne immer kleiner vorgekommen sein musste. Spätestens letzten Endes, beim letzten Stück, als auch die Bläserklasse mit an Bord des MS Winter-Kaffee-Konzert 2013 war, halfen nur noch Stehplätze aus. Somit konnte dem letzten Punkt noch ein Strich aufgesetzt werden und ein langer, aber kurzweiliger Nachmittag, ging mit diesem letzten Ausrufezeichen zu Ende!

Doch ganz am Ende noch das Allerletzte, nämlich ein letzter, jedoch der größte Dank — an  Conni Lapeta! Ohne sie hätte es unser Winter-Kaffee-Konzert 2012 nicht erstmalig gegeben und somit 2013 auch nicht zweitmalig — und beim dritten Mal dürfen wir & Sie jetzt schon gespannt sein, welche Stücke & Kuchen, also welche Kuchenstücke, 2014 aufgetischt werden. Aber bitte mit Sahne!

Winter-Kaffee-Konzert 2013
Foto: Friedrich Eschwey

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