Musikverein Schömberg e.V.MVS || Jugend | Di, 21.11.2017, 00.16 Uhr


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Do
30
Jul
3-Tage Schluchsee-Camping!

Auch im diesem Jahr war es wieder so weit, der inzwischen obligatorische Ausflug zu Beginn der Sommerferien — zum Schluchsee. Drei Tage voller Abenteuer, Romantik und einer Menge Spaß.

Da Zugreisen mit viel Gepäck jedoch nicht lustig sind, wurde dieses kurzerhand ins Auto verladen, das uns nachreiste. Das Abenteuer für 11 JBOs und Begleitung begann schon mit der Zugfahrt ab Unterreichenbach. In letzter Minute den Automaten doch noch überzeugt die Fahrkarten herauszurücken und pünktlich abgefahren, in Erwartung einer gemütlichen Fahrt durch den Schwarzwald. Doch schon bei der ersten Umsteigestation eine Stunde Wartezeit und damit alle Anschlüsse futsch. Aber als Musiker muss man auch mal improvisieren können — schnell das Handy gezückt und die nächste Zugverbindung gecheckt — alles easy, oder?

Na, beim zweiten Umstieg wären wir doch fast noch in die falsche Richtung abgedampft,  Felix sei Dank für ein offenes Auge. So wurde es eine lange, doch gemütliche Zugfahrt mit ausgiebigen Gesprächen und viel Musik aus der Jukebox. Glücklich aber doch etwas Müde kamen wir zum Abendbrot am Campingplatz in Schluchsee an. Hier staunten wir nicht schlecht, dass die Vorhut — bestehend aus  Sandra,  Ursula und  Jens — bereits allein das MVS-Musikzelt aufgebaut haben. So etwas nennt man Kameradschaft! Danke!

Wie es sich für ein JBO gehört, wurden auch sogleich zur Einstimmung von Felix, Jens und  Andre ein paar Stücke gespielt; da gab es erstaunte und glückliche Gesichter bei den Campernachbarn.

Am nächsten Tage ging es nach kurzer Nacht aber ausgiebigem Frühstück auf zum Feldberg. Die Wanderstöcke gut versteckt entschlossen wir uns doch den Bus zu nehmen und den Sessellift zum Seebuck gleich dazu. Man muss es ja nicht gleich übertreiben. Herrlich, sonnige Aussicht, aber zugig war‘s. Na, und ein wenig mehr Schnee hätte es auch sein können.

So gab es statt Schnee noch Badespaß im Badeparadies Titisee. Rasante Abfahrten auf der Wasserrutsche, wilde Ritte im Wellenbad und ein wenig Entspannung für geschundene Begleitpersonen.

Und wie lässt man so einen Tag ausklingen? Mit zünftigem grillen und musizieren, sogar gemeinsam mit einem Dudelsack! Was für eine Kombination, sicher ausbaufähig.

Und danach? Sternenklare Nacht, leise und sachte plätschern die Wellen an den Strand, das Holz knistert in tieforangener Flamme, spiegelt sich in verträumten Gesichtern bei gedämpfter Musik… romantischer kann eine Nacht am Strand nicht sein… Doch zerriss den langen Augenblick ein Sonnenstrahl am nächsten Morgen; was bleibt ist die Erinnerung.

Denn es ist bereits der letzte Tag der Ausfahrt angebrochen, den Gemütern entsprechend ließen auch die Wolken ein paar Tropfen fallen — just zum Zeltabbau. So ist auch hier der Tradition genüge getan — kein Ausflug ohne Regen.

So verabschiedeten wir uns gebührend von unseren Gastgebern und begaben uns erneut auf Abenteuerrückreise. Wie die verlief, das haben wir schon zu Beginn berichtet.

Es bleibt zu sagen ein herzliches Dankeschön — an die Eltern, die uns mit Verpflegung gut eingedeckt haben und die Organisatoren, die den Ausflug ermöglicht haben.